Festtagsstress: Wie wir ihn verstehen & meistern können

Die Feierlichkeiten zum Jahresende sind immer mit hohen Erwartungen verbunden, denn wir wollen, dass alles perfekt ist: die Geschenke, das Familienessen, die Dekoration, die Kleidung, die wir tragen... Der Anspruch auf Perfektion ist jedoch manchmal schwer zu erfüllen und kann schnell zu einer Quelle von Stress und Sorgen werden, die es uns erschweren, die "magischste" Zeit des Jahres zu genießen.

Sarah Korba
Sep 21, 2023
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Warst Du schon mal richtig erschöpft von den Vorbereitungen für die Weihnachtszeit?

Hast Du auch schon mal vorgetäuscht, dass Du Dich auf eine Familienfeier freust, aber tief im Innern hast Du Dir gewünscht, dass sie endlich vorüber ist?

Warst Du schon einmal enttäuscht, weil es Dir nicht gelungen ist, ein schönes Geschenk für einen lieben Menschen auszusuchen?

Falls Du eine dieser Fragen mit “Ja” beantworten kannst, bist Du damit nicht allein!

Die Weihnachtszeit soll eine Zeit voller Freude, Entspannung und Feierlichkeiten sein, aber für viele von uns bringt sie auch Ängste und Stress mit sich. Die Feierlichkeiten zum Jahresende sind immer mit hohen Erwartungen verbunden, denn wir wollen, dass alles perfekt ist: Die Geschenke, das Familienessen, die Dekoration, unsere Kleidung… 

Der Wunsch nach Perfektion ist jedoch manchmal schwer zu erfüllen und kann schnell zu einer Quelle von Stress und Sorgen werden, die es uns erschweren, die “magischste” Zeit des Jahres zu genießen. Wie können wir in dieser Zeit also den Umgang mit Stress und Erschöpfung meistern? In diesem Artikel stellen wir Dir die häufigsten Ursachen und Symptome von Feiertagsstress vor und geben Dir einige Tipps, wie Du damit besser umgehen kannst!

Die Hauptursachen von Festtagsstress

Viele Faktoren können die Festtagsstimmung trüben, darunter:

  • Zeit und Finanzen: Die Ausgaben für Lebensmittel und Geschenke sowie die Zeit, die wir für die Vorbereitung von Familienessen oder die Suche nach den perfekten Geschenken aufwenden, können die Festtage zu einer äußerst stressigen Zeit machen
  • Einsamkeit: Manche Menschen fühlen sich in der Weihnachtszeit aus verschiedenen Gründen einsam, z. B. wenn sie in eine neue Stadt – weit weg von Familie und Freunden – ziehen,  wenn sie eine Trennung hinter sich haben oder um einen lieben Menschen trauern. Die häufige Betonung dessen, dass die Festtage dazu da sind, um wertvolle Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen, kann die Gefühle von Traurigkeit oder Einsamkeit verstärken
  • Spannungen in der Familie: In der Weihnachtszeit haben wir alle das Bild einer perfekten, glücklichen Familie vor Augen, die ein Festmahl am Tisch genießt und luxuriöse Geschenke untereinander austauscht. Diese Erwartung ist jedoch nur bedingt realistisch, denn in allen Familien kommt es in dieser Zeit zu Spannungen. Familienmitglieder können sich unter Druck gesetzt fühlen, weil sie versuchen, ihre Termine unter einen Hut zu bringen, oder weil sie sich nicht immer an die Familientraditionen halten wollen.
  • Der Rückblick auf das vergangene Jahr: Am Jahresende fühlen sich die Menschen oft unzufrieden mit dem, was sie im vergangenen Jahr erreicht haben. Manche Menschen haben das Gefühl, dass sie “versagt” haben oder “ein weiteres Jahr” ihres Lebens verloren haben

Häufige Reaktionen auf Festtagsstress

Die oben genannten Stressursachen können körperliche und psychische Symptome sowie ungesunde Bewältigungsmechanismen zur Folge haben, die nicht immer leicht zu erkennen sind und es manchmal auch erfordern, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Hier ein paar Beispiele für Warnsignale, auf die Du achten solltest, wenn es um Festtagsstress geht:

  • Körperliche Symptome: Kopf- und Muskelschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel, Bluthochdruck, Atemnot
  • Psychische und verhaltensbezogene Symptome: Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Gedächtnisprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, erhöhter Zigaretten- oder Alkoholkonsum, veränderter Appetit, mangelndes Interesse an Freizeitaktivitäten

Tipps für einen gesunden Umgang mit Festtagsstress

Glücklicherweise lässt sich der Stress während der Feiertage mit den folgenden Schritten in den Griff bekommen:

1. Organisiere Dein Festtags-Budget

Die finanzielle Situation während der Feiertage kann sehr schnell ausufern! Um den finanziellen Stress zu verringern, solltest Du im Vorfeld eine Liste mit allen Ausgaben für die Feierlichkeiten erstellen (Geschenke, Lebensmittel, Unternehmungen, Kleidung, usw.). Versuche, so detailliert wie möglich zu planen, lege ein Budget für die Liste fest und halte Dich daran. Du kannst außerdem ein bestimmtes Kreditkartenlimit festlegen und gemeinsam mit Deiner Familie und Freunden kostengünstige Dinge planen, die Deine Ausgaben reduzieren, wie z. B. ein “Wichtelspiel” mit geringem Budget organisieren oder Geschenke nur für die Kinder zu kaufen.

2. Überwinde die Einsamkeit

Wenn Du in der Festtagszeit mit Gefühlen der Isolation oder Trauer zu kämpfen hast, gibt es viele Möglichkeiten, die Einsamkeit zu überwinden. Wenn Du im Ausland lebst, könntest Du mit anderen Menschen mit ähnlichen Interessen in Kontakt treten, indem Du ehrenamtlich mitarbeitest oder an öffentlichen Veranstaltungen teilnimmst. Außerdem kannst Du Dir einteilen, wie Du Deinen Tag gestalten möchtest, damit Du Dich nicht deprimiert oder gestresst fühlst: Mach Dir selbst ein schönes Geschenk oder gehe einer Aktivität nach, die Dir Spaß macht und gönn Dir etwas! 

Wenn Du gerade um den Verlust eines geliebten Menschen trauerst, versuche, Deine Gefühle zuzulassen, anstatt sie zu unterdrücken. Denke daran, dass alle Gefühle nebeneinander existieren können: Du kannst zum Beispiel jemanden vermissen und Dich gleichzeitig über die Feiertage freuen.

3. Setze realistische Erwartungen

Erwartungen können eine Menge Stress verursachen. Vermeide es, Deine Energie zu sehr auf eine Person oder eine Sache zu richten. Wenn es Dir nicht gelingen sollte, Deinen Verpflichtungen nachzukommen, kann das Deine Reizbarkeit erhöhen und Dein Energieniveau senken. Versuche, Dich außerdem von der medialen Perfektion fernzuhalten: Die sozialen Medien können den Druck erhöhen, eine perfekte Feier zu veranstalten. Vermeide es, Dich mit anderen zu vergleichen und denke daran, dass nicht alles, was Du siehst, der Wahrheit entspricht. Das wahre Leben ist viel komplexer!

4. Übe Dich in Selbstmitgefühl

Selbstmitgefühl zu üben, ist eine gute Möglichkeit, um Dich um Dein Wohlergehen zu kümmern und die negativen Auswirkungen des Feiertagsstresses gehen zu lassen. Wenn Du Dich während der Festtage niedergeschlagen fühlst, versuche, all die positiven Dinge aufzuzählen, die Du in den vorangegangenen Monaten getan oder erlebt hast, und erinnere Dich daran, dass die Kombination aus anderen weihnachtsbezogenen Faktoren, wie z. B. der Druck der Einkäufe oder die Erwartungen der Familie, Deine Gefühle negativ beeinflussen kann.

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